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Veranstaltungen


Am Freitag, dem 3. Februar, wird um 19.00 Uhr im Cafe Orpheus in Linz (Stadtmuseum Nordico, Dametzstraße 23) die Dokumentation „Immer bist du auf der Wanderschaft …“ über die antifaschistische Dichterin Henriette Haill (1904 – 1996) präsentiert. Die Autorin Christine Schmidhofer erzählt von Henriette Haill und liest aus ihren Werken. KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn berichtet über die Initiative „Ein Park für Henriette“. Veranstaltet wird die Präsentation von KPÖ und LIBIB.

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Am Montag, dem 6. Februar, um 18.00 Uhr führen das Mauthausen Komitee Vöcklabruck und das Armutsnetzwerk Vöcklabruck-Gmunden auf dem Rathausplatz in Attnang-Puchheim eine Solidaritätskundgebung für die Familie Avdyli durch. Diese Familie ist sehr gut integriert, aber trotzdem akut von Abschiebung bedroht. Wer am frühen Montagabend Zeit hat, sollte sie nutzen, um zur Kundgebung zu fahren und ein Zeichen gegen diese Unmenschlichkeit zu setzen!
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 Am Samstag, dem 11. Februar, findet um 11.00 Uhr in Holzleithen (Bezirk Vöcklabruck) vor dem ehemaligen Arbeiterheim eine Kranzniederlegung zur Erinnerung an jene Schutzbundkämpfer statt, die dort im Februar 1934 ermordet wurden. Die Gedenkrede hält Lois Sattleder. Anschließend fahren die TeilnehmerInnen der Kundgebung gemeinsam nach Eberschwang und besuchen das Grab von drei Schutzbundkämpfern. Danach wird beim Wirt Z’Moarhof in Eberschwang eingekehrt. Veranstalter ist der „Freundeskreis Maria Mair“, der um zahlreiche Teilnahme ersucht!

Ebenfalls am Samstag, dem 11. Februar, spricht um 18.00 Uhr in Holzleithen (Bezirk Vöcklabruck) vor dem ehemaligen Arbeiterheim Landtagsabgeordneter Hermann Krenn (SPÖ) Worte des Gedenkens für die ermordeten Schutzbundkämpfer. Begleitet wird er durch einen Film von Chris Müller und durch die Bergknappenkapelle Holzleithen. Anschließend gibt es eine Bewirtung im Gemeindesaal Holzleithen.

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Am Sonntag, dem 12. Februar, erinnern die SPÖ, die Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen, die Sozialistische Jugend (SJ) und die Junge Generation (JG) mit einer ganzen Reihe von Aktivitäten an den Aufstand der österreichischen Arbeiter gegen den Austrofaschismus: Um 8.00 Uhr wird auf dem Linzer Stadtfriedhof in St. Martin (Traun) ein Kranz niedergelegt, um 8.30 Uhr bei der Gedenktafel auf dem Bulgariplatz, um 9.00 Uhr vor dem ehemaligen „Hotel Schiff“ in Linz (SPÖ-Zentrale, Landstraße 36) und um 9.50 Uhr auf dem Grab von Anton Bulgari am St. Barbara-Friedhof. Um 10.50 Uhr beginnt vor der SPÖ-Zentrale (Landstraße 36) ein gemeinsame Fahrt nach Steyr, wo gleichfalls eine Kranzniederlegung stattfindet sowie ein Programm zur Geschichte der dortigen Arbeiterbewegung geboten wird. Die Rückkehr in Linz erfolgt um etwa 18.15 Uhr.

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Am Sonntag, dem 12. Februar, liest der bekannte Schauspieler Harald Krassnitzer um 18.00 Uhr im Donausaal in Mauthausen Texte aus der Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner, der von den Nationalsozialisten verfolgt wurde. Musikalisch begleitet wird diese Lesung durch "Kohelet 3". Veranstalterin ist die perspektive Mauthausen (MKÖ). Karten sind im Vorverkauf u.a. beim Gemeindeamt und bei der Pfarre Mauthausen erhältlich. Sie kosten 9 Euro (ermäßigt 5 Euro). An der Abendkasse kosten Karten dann 11 Euro (ermäßigt 6 Euro). Wie jeden Februar in Mauthausen: ein besonderes Kulturereignis zur Erinnerung an die "Mühlviertler Hasenjagd"!

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Vor 50 Jahren begann in Jerusalem der Prozess gegen Adolf Eichmann (1906 - 1962), den in Linz aufgewachsenen Organisator des Holocaust. Aus diesem Anlass wird der Historiker Helmut Fiereder während der nächsten Wochen in vier oberösterreichischen Orten über "Die Banalität des Bösen - Motive und Folgen des Eichmann-Prozesses" referieren. Veranstalter sind u.a. der ÖGB Oberösterreich und das Karl-Renner-Institut. Der Eintritt ist frei. Äußerst hörenswert! Die vier Termine sind:
Montag, 13. Februar, 19.00 Uhr, Linz, Wissensturm (Kärntnerstraße 26, gegenüber dem Hauptbahnhof)
Freitag, 9. März, 19.00 Uhr, Braunau, Musikschule (Theatergasse 8)
Montag, 19. März, 14.00 Uhr, Ebensee, Zeitgeschichtemuseum (Kirchengasse 5)Montag, 26. März, 14.00 Uhr, Mauthausen, KZ-Gedenkstätte

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Im Rahmen der Reihe "NS-Täterforschung und NS-Täterbiographien" wird sich die Historikerin Lisa Rettl am Mittwoch, dem 15. Februar, um 19.00 Uhr im Zeitgeschichtemuseum Ebensee (Kirchengasse 5) mit dem Leben des österreichischen KZ-Arztes Sigbert Ramsauer beschäftigen. Ramsauer wurde 1947 wegen Mordes schuldig gesprochen, aber 1954 begnadigt. Als praktischer Arzt stieg er zu einem angesehenen Bürger Kärntens auf. Noch Anfang der 90er Jahre sagte er in einem Filminterview über seinen Dienst in der SS: "Ich war mit Freuden dabei!" Spannende Zeitgeschichte!

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Am Freitag, dem 9. März, und am Samstag, dem 10. März, wird im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim (Gemeinde Alkoven) die III. Internationale Hartheim-Konferenz abgehalten, und zwar zum Thema „Biologisierung des Sozialen“. Alles Nähere zu dieser hervorragenden Konferenz (Programm, Teilnahmebetrag, Anmeldung) im Internet.

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Von 16. bis 20. April findet in der AK Linz (Volksgartenstraße 40) unter dem Titel "Ideologie und Wirklichkeit des Nationalsozialismus" das Hermann-Langbein-Symposium 2012 für Lehrkräfte aller Schultypen statt. Anmeldungen zu diesem Symposium sind von 30. Jänner bis 12. Februar bei der Pädagogischen Hochschule des Bundes in Wien unter 01/60118-3663 oder unter Andreas.Riss@phwien.ac.at möglich!
Anlässlich des 100. Geburtstages von Hermann Langbein beginnt das Symposium am Montag, dem 16. April, um 9.15 Uhr in der AK Linz (Volksgartenstraße 40) mit einem Festakt, bei dem u.a. Staatssekretär Josef Ostermayer und der Politikwissenschafter Anton Pelinka sprechen. Es wird einen Dialog mit ZeitzeugInnen geben sowie einen Vortrag vom mir über Rechtsextremismus unter Jugendlichen. Zu diesem Festakt sind nicht nur Lehrkräfte, sondern auch Studierende, Schulklassen und sonstige Interessierte herzlich eingeladen. Näheres (Programm und Anmeldung) im Internet!
Am 16. April um 19.00 Uhr im Kongresssaal der AK Linz das Buch "Zeitlebens konsequent: Hermann Langbein - Eine politische Biografie" (Braumüller Verlag, 350 Seiten, 25 Euro, erscheint im April!) durch seine Autorin Brigitte Halbmayr und durch den bekannten Politikwissenschafter Anton Pelinka präsentiert. Das Porträt einer außergewöhnlichen Persönlichkeit!

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Die Antifa-Netzwerk-Organisation SOS Menschenrechte bietet im Projekt "Stand up! Menschenrechte in der Praxis" ein Bildungsprogramm an. Die interaktiven Workshop-Module zu den Themen Demokratie, Asyl, Zivilcourage, interkulturelle Kompetenz und Rassismus / Fremdenfeindlichkeit sowie das Argumentationstraining sind besonders für Schulen geeignet. Das Programm ist sowohl für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren als auch für Erwachsene einsetzbar. Näheres siehe PDF!

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Oberösterreichisches Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus